Allgemein Persönlichkeitsentwicklung

Selbstbewusstsein stärken- Wie du lernst, auf die Meinung anderer zu pfeifen

Selbstbewusstsein stärken- Meinung anderer egal
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Ist dir die Meinung anderer Menschen auch so unglaublich wichtig, dass du dich oft verbiegst und verdrehst? Dann ist dieser Artikel genau der Richtige für dich:

Mein eigener Weg zu mehr Selbstbewusstsein

Wer mich etwas kennt, ob privat oder durch Social Media, der wird es wissen: Früher habe ich mich gewunden und verbogen, um anderen zu gefallen, bis ich nicht mehr wusste, wer ich eigentlich war.

Das liebe, angepasste Mädchen in mir konnte in der Grundschule noch scheinbar alle Lehrer beeindrucken. Aber statt stolz auf meine guten Noten zu sein, brachte ich mir ständig Kopfschmerzen mit nach Hause.

Lange trug ich noch die Idee in mir, ich könnte es schaffen, allen zu gefallen und irgendwie so zu sein, dass ich nur nicht aus dem Rahmen fiel: Aus dem Rahmen, den andere Menschen für mich zimmerten.

Du kannst dir denken, wie anstrengend das ist, wenn man versucht in ständig andere Rahmen zu passen: In große, in kleine, in runde und eckige! Je nachdem wer ihn gerade um mich herum gebaut hatte. Und vielleicht geht es dir ja genauso und die Meinung anderer Menschen ist dir immens wichtig.

Ich habe eine gute Neuigkeit für dich: Du kannst lernen, wie dir die Meinung anderer Menschen egal(er) wird. Ich bin heute an einem Punkt, an dem ich sagen kann: I don’t give a damn! Wenn dir nicht gefällt, wer ich bin, wie ich bin und wofür ich stehe, dann lasse ich dich gehen.

Warum ist es so wichtig, dass dir fremde Meinungen egal sind?

Warum ist es so wichtig, dass du dich frei machst von der Meinung anderer?

Jetzt fragst du dich vielleicht, warum du dich so verändern sollst? Warum sollst du es dir im Leben schwer machen und anecken, wenn du doch auch so weiter machen könntest wie bisher?

Wenn du doch weiterhin so lieb und nett sein könntest, um es deinen Mitmenschen recht zu machen?

Dafür gebe ich dir hier 3 gute Gründe:

1. Du hast das Recht, dich kennenzulernen

Wenn du rund um die Uhr damit beschäftigt bist, dich zu fragen, was andere Menschen eigentlich von dir wollen, hast du wenig Energie frei, um in dich selbst hineinzuhorchen.

Lässt du dich zum Beispiel schnell von deiner eigenen Meinung abbringen wenn jemand dir widerspricht?

Auch wenn du deine Meinung auf Wissen und deinen eigenen Werten aufgebaut hast? Dann wirst du zum Spiegelbild der anderen Person und verlierst die Verbindung zu dem, was dir selbst wichtig ist.

2. Du beschneidest dich selbst in deiner Freiheit

Du kannst nur kreativ sein, Neues erschaffen und dein ganzes Potential ausschöpfen, wenn du der Welt zeigst, was dich ausmacht.

Hey, vielleicht musst du es ja nicht gleich der Welt zeigen, wenn dir das Angst macht. Fang doch erstmal bei deinen Freunden und deiner Familie an. Wenn du gern malst, dann tu es einfach. Mal und zeichne und pinsel drauf los, wie es DIR gefällt und steh dazu, weil es deins ist!

Es muss gar nicht jedem gefallen aber es wird den Menschen gefallen, die dir am ähnlichsten sind und die sich mit dir freuen, dass jemand wie sie sich endlich zeigt.

Und hier kannst du für das Malen jede beliebige Tätigkeit einfügen.

3. Deine Mitmenschen haben das Recht, dich kennenzulernen

Wo wir schon beim dritten Punkt angelangt sind: Du hast eine Verantwortung deinen Liebsten gegenüber. Und zwar nicht die Verantwortung, ihnen auf Biegen und Brechen zu gefallen sondern ihnen zu zeigen, wer du wirklich bist!

Es kann sein, dass du manche Menschen auf deinem Weg verlierst. Vielleicht gefällst du mit deiner offenen, authentischen Art nicht jedem! Dafür wirst du jedoch wieder andere Menschen anziehen, und zwar die, die dich genauso mögen, wie du bist. Und zwar ohne, dass du dich verstellen oder nach ihnen richten musst.


Wie du es schaffst, auf deine innere Stimme zu hören, kannst du hier nachlesen.
Habe ich dich nun überzeugt, dass es total wichtig und gut für dich ist, dir eine Egal-Einstellung anzulegen?

Selbstbewusstsein stärken: In 5 Schritten zur Egal-Einstellung

Dann möchte ich dir meine Schritte vorstellen, die mir total dabei geholfen haben, für mich selbst einzustehen.

Und schließlich war das die vielleicht wichtigste Entwicklung, die ich machen musste, um mit Glückeinander mein Herzensprojekt zu starten. Also, let’s go:

1. Du übst im Kleinen, wie es ist, aus dem Rahmen zu fallen

Vielleicht ist es deine Freundin gewohnt, dass du ihr ständig Geld leihst, wenn sie knapp bei Kasse ist.

Das ist toll von dir, wenn du es wirklich willst und es auch okay für dich und deine Kasse ist. Wenn es dich aber tierisch nervt und du nur Zähne knirschend ihre Bank spielst, dann sag mal einfach Nein.

Sag es höflich und respektvoll, aber bleib bei deinem Nein.

Wie fühlt sich das für dich an?

Und vor allem: Passiert irgendwas Schlimmes?

Im schlimmsten Fall ist deine Freundin sauer und im besten Fall dankt sie dir für deine Ehrlichkeit und verändert vielleicht sogar ihren Umgang mit Geld. Probier es einfach mal aus, Nein zu sagen.

2. „Das sagt mehr über sie aus, als über dich“

Ein Mensch, der dir nahe steht, hat dich kritisiert, dir sogar Vorwürfe um die Ohren gehauen oder du hast dich von dem Gesagten sogar angegriffen gefühlt.

Du bist verletzt, getroffen und fragst dich, ob daran irgendwas Wahres ist.

Wenn du dich mit deinen Gedanken jetzt im Kreis drehst, dann halte mal das Gedankenkarussel an und frag dich mal, was das Gesagte eigentlich über die andere Person aussagt.

Ja, du hast richtig gelesen: Wenn die Person dich oder das, was du tust, blöd findet, dann sagt das viel mehr über sie aus als über dich. Denn sie zeigt doch damit genau, womit sie bei sich selbst im Unreinen ist und wovon sie sich bei dir angetriggert fühlt.

Seit ich dieses Mantra verinnerlicht habe, kann ich viel entspannter mit Kritik umgehen: „Das sagt nichts über mich aus, nur über dich.“

3. Unterscheide sachlicher von unsachlicher Kritik

Als ich mit der Umsetzung meiner eigenen Vision begann, kam ich schnell an den Punkt, an dem ich allein nicht mehr weiterkam.

Ich war plötzlich wieder auf die Meinung anderer Menschen angewiesen. Ich wollte einfach wissen, wie meine Texte, meine Seite, meine Idee ankam! Und zwar nicht, um zu wissen, wie viel sie wert war, sondern um zu erfahren, ob sie verstanden wurde.

Und genau das macht einen großen Unterschied!

Bedanke dich bei jedem, der dir sachliche Kritik entgegen bringt! Du darfst sie annehmen und daraus lernen.

Vielleicht macht es Sinn, diesen Gedanken weiterzuverfolgen und umzusetzen. Vielleicht passt diese fremde Einschätzung aber auch gar nicht zu dir. Dann eben nicht!

Dir steht es frei, ob du Anregungen von außen umsetzt oder nicht.

Wenn aber jemand anfängt, dich herunterzuziehen, zu nörgeln oder dich zu beleidigen, dann ist das unsachliche Kritik. Wie du damit umgehst, liest du in Punkt 2.

4. Was willst du tun und warum?

Stell dir einmal vor, du kannst einen Zeitsprung machen und siehst dich in 10 oder 20 Jahren: wo willst du dann sein?

Kein Problem, wenn dir jetzt nicht gleich die große Vision ins Gesicht springt. Denk einfach immer wieder mal ein bisschen darüber nach und fang ruhig an, etwas herumzuspinnen.

Wenn du weißt, was du erreichen willst und warum du genau das möchtest, fällt es dir leichter, Nörgler und Quengler am Rand stehen zu lassen, während du durch die Zielgerade rennst.

Falls es dein Ziel ist, dein eigenes kleines Unternehmen zu gründen und du noch Angst davor hast, was die anderen wohl darüber denken: Lass den Gedanken ziehen!

In Anbetracht deiner Träume, die du in 10 oder 20 Jahren realisiert haben wirst, ist der Zweifel anderer Menschen ja wohl ein Witz!

Mit dieser Einstellung nimmst du jedem Zweifel an deinen Träumen den Wind aus den Segeln.

5. Such dir Mitstreiter

Nun sollst du auf deiner Reise nicht zum einsamen Cowboy mutieren, dem andere Menschen wurscht sind.

Ich möchte nur, dass du dich davon abgrenzt, wenn jemand dir etwas nicht gönnt, dich anfeindet oder du in der Gefahr bist, dich zu verbiegen.

Du solltest immer Menschen in deinem Umfeld haben, die dich einfach gern haben und zwar so, wie du bist. Das wünsche ich dir von Herzen! 

Wenn du mindestens eine solche Person hast, dann erzähl ihr oder ihm davon, wenn dich jemand angenörgelt oder mit unsachlicher Kritik überworfen hat. Vielleicht könnt ihr zusammen darüber lachen und so den letzten Zweifel von dir abschütteln.

Das waren meine 5 Schritte, die ich immer wieder anwende, wenn mich die Meinung anderer Menschen von meinem Weg abzubringen droht.

Sie haben mich schon ziemlich weit gebracht und ich freue mich, wenn ich auch dir einen kleinen oder großen Schubser auf deinem authentischen Weg geben konnte.

Ich hoffe, du bist jetzt voller Tatendrang, deine wahre Persönlichkeit so richtig zum Strahlen zu bringen. Hast du noch weitere Tipps, wie du selbstbewusst zu dir stehst?

Dann lass es mich unbedingt in den Kommentaren wissen.


Ich wünsche dir alles Liebe auf deinem Weg. You rock!

Deine Katharina

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