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Glücklich sein in 14 Schritten – Die Grundsätze des Glücks

Was du zum glücklich sein brauchst, erfährst du hier
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Glücklich sein wollen wir doch alle. Und trotzdem scheint es so schwierig zu sein und viele bleiben ihr Leben lang auf der Jagd nach dem großen Glück.

Willst du auch Antworten auf die Frage haben, was ein glückliches Leben eigentlich ausmacht?

In diesem Artikel findest du die Grundsätze eines glücklichen Lebens aus Sicht der Glücksforschung. Sei gespannt auf die 14 Grundsätze des Glücks. So schwierig, wie du bislang dachtest, ist es nicht, mehr Glück in dein Leben zu holen.

„Was ist Glück?“

„Wie werde ich glücklich?“

und „Wie kann ich mein Glück beeinflussen?“

Diese Fragen sind fast so alt wie die Menschheit. Spätestens seit den griechischen Philosophen Platon und Sokrates gibt es Überlieferungen dazu, dass sich Menschen Tag und Nacht ihren Kopf darüber zerbrochen haben, was denn nun die Antworten auf diese Fragen sein könnten.

Das Glück gilt als das höchste Gut eines jeden Einzelnen und jeder macht sich auf seinen ganz eigenen Weg, der Eine mehr, der Andere weniger erfolgreich. Einige Menschen machen die 3 typischen Fehler auf dem Weg zum Glück. Und wieder Andere kommen quasi unendlich glücklich auf die Welt und bleiben es ihr ganzes Leben lang.

Was ist Glück?

Wenn ich vom Glück schreibe, dann meine ich nicht dieses Hochgefühl, das du hast, wenn du einen tollen Erfolg feierst, einen Bungee-Sprung hinter dich gebracht hast oder wenn dein Kind geboren wird.

Klar, das sind wunderbare Glücksmomente, in denen du baden kannst und die dich noch lange erfüllen können, wenn du an sie zurück denkst.

Einige davon werden dir als die schönsten Momente deines Lebens in Erinnerung bleiben und nachhaltig dein Leben bereichern. Du kannst dir diese Momente immer wieder in dein Bewusstsein rufen und direkt ein bisschen glücklicher werden, indem du an sie denkst.

Das Glück, was ich meine, besteht aber nicht daraus, jeden Tag neuen, aufregenden Adrenalin-Schüben hinterher zu jagen.

Das Leben wird weiterhin auch seine Hochs und Tiefs haben und du wirst nicht jeden Tag einen Nervenkitzel haben können oder alle paar Monate ein Neugeborenes in den Armen halten (außer du bist Hebamme ;-)).

Das Leben wird auch mal einfach langweilig, anstrengend oder auch (gefühlt) unfair sein. Du wirst eben auch Trauer, Wut und Enttäuschung erleben. Und wirst trotzdem in deinem Inneren grundsätzlich glücklich sein können.

„Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg“

Buddha

Wie das? Was macht das Glück aus?

Das wahre Glück ist wie ein sanftes Hintergrundrauschen: Es gibt den Takt vor, du bewegst dich in seinem Rhythmus und es bleibt immer im Hintergrund, auch wenn die Instrumente des Alltags gerade lauter spielen. Es ist immer da.

Darüber, wie man dieses verlässliche Glück in sein Leben holt, hat Michael Fordyce, der Wegbereiter der Positiven Psychologie, geforscht und gelehrt. Seine 14 Grundsätze des Glücks sind eine ziemlich geniale Anleitung zum Glücklichsein. Hier sind sie:

Wie werde ich glücklich? 14 Grundsätze des Glücks aus der Glücksforschung

Grundsatz 1: Aktiv sein macht glücklich

Sein wir mal ehrlich: Eigentlich wissen wir, dass uns nicht die Situationen unglücklich machen, die wir als traurig, belastend oder ungerecht empfinden.

Es sind unsere Gedanken und Emotionen, die sich manchmal scheinbar nur um diese eine Sache drehen, den Staub, der sich vielleicht gerade mal wieder gelegt hat, aufwirbeln und den Schmerz wieder an die Oberfläche kommen lassen.

Hier packt der erste Grundsatz an, denn Aktiv zu sein hilft dir dabei, über Schmerzhaftes hinweg zu kommen und von neuen, positiven Erlebnissen überlappt zu werden. 

Aktivität ist also wie ein Radierer für negative Erlebnisse. Dabei löscht du natürlich das Erlebnis nicht aus. Es bleibt immer ein Rest sichtbar und du weißt, dass er da ist. Aber du hast die Möglichkeit, wieder drüber zu schreiben.

Fordyce konnte feststellen, dass glückliche Menschen sich in allen Lebensbereichen stark engagieren und soziale, Sinn erfüllende und unterhaltsame Aktivitäten zielstrebig aufsuchen.

Unglückliche Menschen hingegen vermeiden eher solche Aktivitäten und distanzieren sich davon.

Grundsatz 2: Glücklich sein in Gesellschaft

Der Mensch ist ein soziales Lebewesen und auch wenn wir meinen, dass wir gern allein sind (ich zähle mich ganz ehrlich auch oft dazu), so kommen unsere Glückshormone doch erst so richtig in Schwung, wenn wir im Kontakt mit lieben Freunden, dem Partner, guten Bekannten oder anderen warmherzigen Menschen sind.

Menschen wie dir und mir, die sich gern auch zuhause einigeln und ihre Ruhe lieben, schlägt der Forscher das „Handle-zuerst“ Prinzip vor: Übe dich in einem Handlungsprinzip (z.B. in Small Talk), damit du dich dabei irgendwann so richtig wohl und sicher fühlst, und schließlich den Kontakt zu anderen Menschen richtig genießen kannst.

Grundsatz 3: Sinnerfüllte Arbeit bringt dich deinem Glück näher

Für mich einer der wichtigsten Grundsätze für uns heute. Wie viele Menschen reiben sich auf an ihrer Arbeit, die sie als sinnlos einstufen und wachen schon vor dem Weckerklingeln mit schlechter Laune und hängenden Mundwinkeln auf?

Na, gehörst du auch dazu?

Die meisten von uns verbringen einen Großteil des Tages auf der Arbeit, die dort verbrachte Zeit wirkt sich wiederum auf unser Wohlbefinden aus.

Klar, oder?

Wer seine Arbeit also als sinnhaft erlebt und merkt, dass er selbst einen großen Unterschied macht und dann noch Erfolge einfahren kann, der erlebt seine Arbeit eher als Bereicherung und nicht als Last. Und dies trägt zu einem großen Teil zum glücklich sein bei.

Viele Menschen erleben diese Bereicherung auch, wenn sie sich im Ehrenamt engagieren oder in Vereinen mitwirken. 

Grundsatz 4: Organisiere dich besser und plane Dinge genau

Fordyce konnte beobachten, dass glückliche Menschen gut organisiert und effizient sind.

Wer glücklich ist, hat langfristige Ziele und verfolgt sie in seiner täglichen Organisation.

Wenn du also manchmal glaubst, dass dich der Alltag auffrisst und du nur noch den Aufgaben hinterher rennst, dann dreh doch mal an dieser Schraube und geh dein Zeitmanagement an.

Grundsatz 5: Höre auf, dir Sorgen zu machen

Wissenschaftlich ist es bewiesen, dass Menschen, die sich viel sorgen, eher an psychischen Störungen erkranken und dauerhaft unglücklich sind.

Glückliche Menschen hingegen sorgen sich deutlich weniger als die Durchschnittsbevölkerung, weil sie wissen, dass Sorgen allein nichts Positives bewirken können.

Sie ersetzen die Sorgen durch positive Gedanken an schöne Erlebnisse oder gestalten ihre Umwelt auf sinnerfüllte Art und Weise mit.

Grundsatz 6: Verringere deine Erwartungen und Bestrebungen

Ein Körnchen Wahrheit steckt also schon in dem Satz: „Wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden“. Außerdem konnte festgestellt werden, dass Erfolg und Reichtum als die großen Ziele, die häufig angestrebt werden, gar nicht so besonders glücklich machen.

Glücklichsein ist der Weg, nicht das Ziel. Gleichzeitig wird eine glückliche Person eher erfolgreich sein, weil sie alles, was sie tut, mit Liebe und Leidenschaft verbindet.

Grundsatz 7: Entwickle positives, optimistisches Denken

Das ist wohl der wichtigste aller Grundsätze.

Es hat sich nämlich in Forschungen gezeigt, dass nichts mehr zum glücklich sein und zum persönlichen Wohlbefinden beiträgt als eine positive Grundhaltung und zuversichtliches Denken.

Also: Think positive!

Dabei soll diese Haltung, alle Erlebnisse positiv und entspannt zu interpretieren, alle zukünftigen, vergangenen und gegenwärtigen Erfahrungen einschließen.

Grundsatz 8: Werde gegenwartsorientiert, um dein Glück schon jetzt zu finden

Achtsamkeit, den Moment erleben, im Hier und Jetzt sein…klingelt es bei dir?

Hast du alles schon gehört.

Wirklich in der Gegenwart zu sein, scheint auf den ersten Blick so einfach zu sein. Schließlich bist du doch hier, oder?

Scheinbar sind wir immer in der Gegenwart, doch nur zu oft können wir wertvolle Momente und Erfahrungen gar nicht genießen, weil unser Denken mit anderen Dingen beschäftigt ist.

Du grübelst über das Gestern und das Morgen und vergisst darüber das Jetzt.

Übe dich darin, mit dem Fokus in der Gegenwart zu sein und wahrzunehmen, was jetzt gerade da ist.

Auch wenn es am Anfang tierisch schwer erscheint, es ist eine reine Übungssache, die Gedanken einmal ruhen zu lassen. Wie du das üben kannst? Probier es doch mal mit Meditation!

Grundsatz 9: Arbeite an einer gesunden Persönlichkeit

Glücklich zu sein scheint das Resultat von mentaler Gesundheit zu sein.

Diese zu erhalten beinhaltet, dass du dich selbst magst (Selbstliebe), dich selbst akzeptierst mit deinen Stärken und Schwächen, dich selbst zu kennen, dir selbst zu helfen und du selbst zu sein (Authentizität).

An welchen Stellen hakt es noch bei dir, wo kannst du an deiner gesunden Persönlichkeit noch arbeiten? 

Grundsatz 10: Entwickle eine kontaktfreudige Persönlichkeit

Dieser Grundsatz vertieft noch einmal die Erkenntnis, dass sozialer Kontakt einfach glücklich macht und glückliche Menschen sehr kontaktfreudig sind. Kontakt zu Anderen ist sozusagen die Basis, um glücklich zu sein.

Wenn du dich selbst als introvertierte Person siehst und gar nicht richtig weißt, wie  du das anstellen sollst, dann überlege dir, wie eine kontaktfreudige Person (du kennst bestimmt eine) in bestimmten Situationen mit anderen Menschen reagieren würde.

Sie würde vielleicht Fremde einfach ansprechen, andere Menschen mit einem Lächeln begrüßen und Zurückweisungen nicht persönlich nehmen.

Kopiere das Verhalten, auch wenn es sich für dich noch nicht richtig anfühlt. Du wirst dich darin üben und immer sicherer werden.

Grundsatz 11: Sei du selbst

Eine wichtige Erkenntnis ist die, dass alle Menschen unterschiedlich sind.

Du wirst nicht so sein wie dein Nachbar, dein Chef, dein Partner…du bist einzigartig und gerade das macht dich so wertvoll!

Denke daran: Nur weil dich und deine Art jemand nicht mag, heißt das nicht, dass du nicht wertvoll bist.

Nimm es nicht persönlich wenn es mal einfach nicht passt und strebe Beziehungen an, in denen du dich wohl fühlst.

Verbringe Zeit mit Menschen, die dich so mögen wie du bist. Allen voran solltest du dich selbst natürlich lieben und gerade das fällt den Meisten von uns so furchtbar schwer.

Grundsatz 12: Beseitige negative Gefühle und Probleme, um dein Glück zu finden

Auf den ersten Blick steht dieser Punkt im Gegensatz zu Grundsatz 5: Höre auf, dir Sorgen zu machen.

Bei näherem Hinsehen aber gehen die beiden Punkte doch gut miteinander.

Es bringt nichts, negative Erfahrungen zu zergrübeln und die Emotionen wie Trauer, Wut, Enttäuschung immer wieder hochzuwirbeln.

Viel wichtiger ist es, sie in dem Moment, in dem sie entstehen, wirklich zu erleben und darüber zu sprechen.

Glückliche Menschen gehen ihre Probleme aktiv an, lösen sie und erschaffen sich so ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit.

In diesem Sinne: Ärger dich nicht über Dinge, die du nicht ändern kannst und ändere Dinge, die dich ärgern.

Grundsatz 13: Nähre deine nahen Beziehungen

Warme, nahe Beziehungen können der Ursprung einer tiefen Zufriedenheit sein und der Quell so vieler Glücksmomente.

Dabei ist meist die Partnerschaft die Beziehung, die uns und unser Wohlbefinden am meisten beeinflusst – im Guten wie im Schlechten.

Es kann einen wertvollen Beitrag zu deinem persönlichen Wohlbefinden beitragen, an der Qualität deiner Beziehungen zu arbeiten und positive Beziehungen aufzubauen. Also, dann mal los!

Grundsatz 14: Wertschätze Glück und mache es zu deiner Priorität

Glückliche Menschen schreiben ihrem persönlichen Glück einen höheren Stellenwert zu als unglückliche Menschen.

Dabei haben sie viel feinere Vorstellungen davon, was Glück eigentlich bedeutet und was es für sie ausmacht, glücklich zu sein.

Sie streben das persönliche Wohlbefinden an und schärfen somit ihre Sinne für das eigene Wohlbefinden, was sich wiederum positiv auf das eigene Erleben auswirken kann, und immer so weiter…

Wenn du das mal ausprobieren willst, dann lebe mal die nächsten Wochen so, als wäre dein Wohlbefinden dein höchstes Ziel. Übe dich darin, glücklich zu sein und werde warm mit deiner neuen Einstellung zu dir selbst.

Beachte dabei die anderen Grundsätze und schau mal, was passiert.

Fazit: Was ist ein glückliches Leben?

Mit seiner Forschung hat Michael Fordyce ziemlich umfassend dargelegt, was glückliche Menschen eigentlich tun, um so glücklich zu sein und in welchen Punkten man selbst sein eigenes Glück noch ausbauen kann. Dabei ist es ganz normal, dass jeder eine unterschiedliche Gewichtung in den verschiedenen Grundsätzen vornimmt. Jeder ist eben anders.

Aber wenn du bereit bist, ein bisschen für dein Glück zu tun, dann hast du hier eine ziemlich gute Liste, die du mal im Alltag umsetzen kannst. Überlege dir mal: Welche Grundsätze beherrscht du schon richtig gut? Welche hast du bisher vernachlässigt und welche möchtest du mal (vielleicht auch nur für eine Probezeit) ausprobieren?

Lass es mich gern unten in den Kommentaren wissen oder schreib mir über kontakt@glueckeinander.de. Wenn du dein Glück jetzt aktiv in die Hand nehmen und die Hürden deines Alltags überwinden willst, dann stehe ich dir gern dabei mit meinem Glücks-Coaching zur Seite.

Ich wünsche dir einen glücklichen Tag,

deine

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