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Die 3 größten Fehler auf deinem Weg zum Glück

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Glückwunsch, du hast dich wirklich auf die Reise gemacht und willst leichteren Fußes durch die Welt laufen. Vielleicht hast du sogar schon eine Ahnung davon, wie du das anstellen willst?!

Ich freue mich, in dir eine Mitreisende gefunden zu haben.

Leider warten da noch einige Fallstricke auf dich und da kann ich wirklich aus dem Nähkästchen plaudern, denn ich verfange mich auch noch regelmäßig in ihnen. Welche das sind, erfährst du in diesem Artikel:


Die Sonne scheint glitzernd auf den See. Die ersten Blumen recken ihre bunten Köpfe in Richtung Wärme und Licht. „Puh, das ist mir schon wieder zu heiß“ hört man es von einer Parkbank stöhnen, wo ein älteres Paar sitzt. „Ja, ein paar Wolken könnten echt sein. Ich kann hier auch nicht in Ruhe meine Zeitung lesen. Gehen wir doch lieber wieder nach Hause.“ Schlurfend machen sich die beiden auf den Weg, die warme Frühlingssonne hinter sich lassend.

Kommt dir bestimmt bekannt vor, so eine Szene…wir treffen sie doch überall, diese Menschen, die scheinbar nie zufrieden sind und die man nicht mit den wundervollsten Erlebnissen dieser Erde milde stimmen könnte. Und ganz ehrlich, manchmal sind wir doch selbst auch diese ewigen Miesepeter.

Vielleicht sind wir „mit dem falschen Bein zuerst aufgestanden“, haben „schlecht gefrühstückt“ oder es ist „einer dieser Tage“.

Fakt ist: an genau diesen Tagen lassen wir einfach nicht zu, glücklich zu sein. Aber steck bloß nicht den Kopf in den Sand, wenn dir das auch noch passiert. Ich zeige dir nämlich hier die drei größten Fehler, die die meisten Menschen davon abhalten, wirklich glücklich zu sein. Du hast die wundervolle Chance, daraus zu lernen:

1. Dein Glück hängt von Anderen ab

Gedanken wie „Wenn ich mit meinem Traumpartner zusammen bin, dann bin ich wirklich glücklich“ sind schlichtweg irreführend.

Deine Aufgabe, meine Liebe, ist es, zuallererst mit dir selbst glücklich zu sein. Du brauchst in erster Linie nur dich selbst, um glücklich zu sein und solltest es auch wirklich üben. Denn jeder, den du dazu erwählst, dich endlich glücklich zu machen, wird an der Aufgabe scheitern oder Reißaus nehmen.

Lange Zeit bin ich auch durchs Leben gestiefelt und habe nach DEM EINEN gesucht, der mich glücklich macht. Verrückterweise funktioniert diese Strategie ja auch erstmal ganz gut, wenn man sich Hals über Kopf verliebt und dein Gegenüber die Gefühle erwidert.

Wann fühlt man sich denn noch glücklicher als in dieser ersten Verliebtheit? Es ist alles toll, perfekt, du gehst auf Wolken und siehst nur das Hier und Jetzt. Ein wundervoller Zustand, der nur leider nicht länger anzuhalten vermag als maximal zwei Jahre.

Und dann?

Meist kommt dann der Sturz ins eiskalte Wasser, wenn die rosarote Brille klirrend zu Boden fällt und die Wolken unter den Füßen zum Minenfeld des tristen Alltags werden. Wenn du jetzt noch die Erwartung hast, dass dein Partner dich glücklich machen muss, dann findest du dich bald in einer ziemlich enttäuschenden Lage wieder.

Wenn mein Mann nur liebevoller wäre, meine Schwiegermutter nur weniger kontrollierend, meine Kinder nur besser schlafen würden und der Mann im Kiosk an der Ecke nur ein wenig freundlicher wäre,…ja, dann wäre ich tatsächlich glücklich. Ich muss dich enttäuschen, das wird nicht geschehen.

Liebe deine Liebsten bedingungslos, sprich Konfliktpunkte offen an und ärgere dich nicht, wenn jemand nicht so ist, wie du ihn gern hättest. Du wirst andere Menschen nicht erziehen können. Spar dir die Energie und investiere sie lieber in schöne Aktivitäten, positive Gedanken und konstruktive Kritik.

2. Dein Glück scheitert an negativen Erlebnissen

Dieser Punkt greift uns doch ähnlich hinterrücks aus dem Nichts an wie der erste: Im wilden Durcheinander mit meinen beiden Jungs braucht es morgens auf dem Weg zu Kindergarten und Arbeit nur eine nasse Hose, zwei streitende Kleinkinder und einen leeren Tank damit sich meine Stimmung direkt hinter dicken Gewitterwolken verzieht.

Wir sind so geübt darin, den Geschehnissen in unserem Leben so viel Bedeutung beizumessen, dass der geringste Schlenker ausreicht, damit wir ins Trudeln kommen.

Meist sind es aber nicht die Ereignisse selbst, die das Potenzial haben uns so furchtbar die Stimmung zu verhageln: eine nasse Hose ist ja erstmal nicht besonders bedrohlich, oder?

Schwierig wird es aber dann, wenn du einen ganz anderen Ablauf geplant und erwartet hast und deine Gedanken und Gefühle Achterbahn fahren. Wenn du dann noch in Gedanken schon bei der Arbeit bist und quasi vor dem inneren Auge siehst, wie du zu spät zum wichtigen Meeting kommst, ja dann…

Ich gebe zu, manche Tage, Wochen, Monate können wirklich hart sein und manchmal geht scheinbar alles schief. Und ja, manchmal passieren auch echte Katastrophen.

Die Dinge, die um dich herum passieren kannst du meist ja nicht voraussehen und beeinflussen meistens eben auch nicht. Was du aber wirklich ändern kannst, sind deine Gedanken dazu! In drei Schritten kannst du so lernen, negative Ereignisse nicht an deinem inneren Glück rütteln zu lassen:

Schritt 1: Sieh die Dinge so wie sie sind, ganz sachlich und neutral: Eine nasse Hose ist nun einmal nur eine nasse Hose. Höre auf, wirklich alles, was dir passiert, zur Katastrophe zu deklarieren.

Schritt 2: Nimm deine Gefühle ganz wachsam auf:

Was macht dieses Erlebnis mit dir?

Welche Gefühle löst es in dir aus und wo kommen sie her?

Meist kommen Gefühle wie Wut und Trauer entweder aus der Vergangenheit oder aus der Zukunft. Beide Möglichkeiten können dir viel über dich selbst verraten, also hör hin.

Schritt 3: Fokussiere dich auf die Lösung des Problems, nicht mehr auf das Problem selbst und wie schrecklich umständlich nun alles ist. Komm wieder in die Aktion und handle. In meinem Fall: Kind umziehen, Streit schlichten, tanken. So lösungsorientiert kommst du viel schneller und zufriedener ans Ziel als wenn du dich ärgerst. Plus: Du erfährst Selbstwirksamkeit anstatt dich als Opfer deiner Umstände zu sehen.

3. Das Glück ängstigt dich

Oft sitzen wir in Strukturen fest, die uns so vertraut sind und uns doch so gar nicht entsprechen wollen. Wir suchen unbewusst immer wieder Streit, Wut, innere Konflikte auf, weil wir sie einfach so gut kennen.

Kommt dir das bekannt vor? Dann herzlich willkommen in deiner Komfortzone! Und mit Komfort meine ich nicht, dass es sich wohlig weich und wunderbar anfühlt sondern, dass es dir schlichtweg angenehm geläufig ist, was hier passiert.

Wir alle mit unserem Denken und Fühlen, unserer Sicht auf uns selbst und auf andere, sind Produkte unserer Kindheit und Jugend. Wie du durch dein Leben gehst, wie du Ereignisse interpretierst, welche Menschen du in dein Leben lässt, hat immer etwas mit deiner Vergangenheit zu tun. Besonders in den ersten Lebensjahren ist unser Gehirn besonders empfänglich dafür, alle Reize aufzusaugen wie ein Schwamm. Und auch wenn du dich gar nicht mehr daran erinnern kannst, deine frühen Erfahrungen lenken dich so oft.

Deine Eltern, Großeltern, Nachbarn, Lehrer, Erzieher haben dir als Kind vorgelebt wie man streitet, wie man liebt, wie man Kinder behandelt und wie glücklich man sein kann. In dir lebt immer noch ein kleines Kind, auch wenn du schon erwachsen bist. Die Glaubenssätze, die du heute in dir trägst, haben die Menschen aus deiner Kindheit mitgeformt.

Wenn du merkst, dass du immer wieder in Strukturen lebst, denkst und fühlst, die dich unglücklich machen, dann ist das wahrscheinlich ein kleines Mitbringsel aus deiner Vergangenheit.

Das heißt aber nicht, dass du nicht lernen kannst, glücklich zu sein. Nein, so schnell bist du nicht aus dem Schneider! Das heißt einfach nur, dass du ein ganz kleines bisschen mehr Arbeit in die Sache stecken musst als andere. Außerdem wirst du vielleicht an dir bemerken, dass das Glück, wenn es dann den Weg zu dir gefunden hat, dir auch tierische Angst machen kann. Einfach weil du dich jetzt aus deiner Komfortzone bewegst.

Geh ruhig den Schritt weiter, trete aus deiner Komfortzone und probier dich aus. Irgendwann wird sich dein neues, leichteres Leben ganz genau so normal anfühlen wie dein altes.

Na, hast du dich selbst wieder erkannt? Keine Sorge, das ist gar nicht ungewöhnlich. Den meisten von uns geht es so, dass sie hin und wieder in diese Fallen tappen. Da du die Fallstricke nun aber kennst, kannst du dich dafür sensibilisieren und immer wieder hinschauen, warum du vielleicht nicht ganz so glücklich bist, wie du es gern wärst.

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Ich wünsche dir alles Liebe und einen wundervollen Tag,

deine

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