Glück

So schaffst du es, jeden Moment zu genießen – selbst mit wenig Zeit

Blogartikel Achtsamkeit üben - 4 einfache und effektive Übungen

Du hast schon so viel über Achtsamkeit gehört und möchtest jetzt auch endlich damit beginnen, Achtsamkeit zu üben? Dann findest du in diesem Artikel einen super Einstieg und 4 einfache und effektive Übungen – auch wenn du nur wenig Zeit hast.

Achtsamkeit und der Weg zum Glück

Achtsamkeit war lange Zeit für mich eine ziemlich leere Worthülse. Ich hatte es mir einfach über-gehört, ohne jedoch richtig zu wissen, worum es da eigentlich geht.

Ist Achtsamkeit Yoga?

Langsames Essen?

Meditation?

Erst als ich mich auf die Suche nach meinem persönlichen Glück machte, begann das Wörtchen Achtsamkeit eine neue Bedeutung zu gewinnen: Achtsamkeit zu üben erschien mir die Antwort auf so viele Fragen des Lebens zu sein.

Achtsamkeit als das bewusste Erleben des Moments schenkte mir so viele Gestaltungsmöglichkeiten und gab mir die Freiheit, alte Handlungsmuster aufzubrechen.

Gerade weil ein bewusster und achtsamer Umgang mit mir selbst und meinen Liebsten so viel in meinem Leben bewirken konnte, möchte ich dir meine Erkenntnisse darüber natürlich nicht vorenthalten.

Was ist Achtsamkeit – und was ist es nicht?

Zitat Achtsamkeit - Achtsamkeit üben in 4 Schritten

Achtsamkeit ist nicht die eine Sache, die du machst, um glücklicher zu werden. Vielmehr ist es eine innere Haltung, mit der du den gegenwärtigen Moment lebendiger, mit allen Sinnen und urteilsfrei erleben willst.

Um Achtsamkeit zu üben, musst du deswegen auch nichts weiter tun, als alle deine Sinne zu aktivieren und dir Zeit zu geben.

Häufig sind wir so geübt darin, un-achtsam zu sein und die Begegnungen, Situationen und Erfahrungen nicht mehr vollständig wahrzunehmen, dass wir Achtsamkeit erst wieder ganz neu in uns entfachen müssen.

Ganz neu lernen musst du es hingegen nicht – du hast seit deiner Geburt alles in dir, was du brauchst.

Jon Kabat-Zinn, der „Vater der modernen Achtsamkeit“ sagt, dass der Zustand der Achtsamkeit durch die 3 G’s gekennzeichnet ist: du bist dann ganz gegenwärtig, gesammelt und gleichmütig.

Wenn du Lust hast, tiefer ins Thema einzutauchen, dann schau dir mal gern an, was Jon Kabat-Zinn selbst über die Achtsamkeit sagt:

https://www.youtube.com/watch?v=yNi5m14QMFU
Ein toller Vortrag vom Vater der modernen Achtsamkeit. Kann ich nur empfehlen 😉

Achtsamkeit üben in 4 einfachen Schritten

1. Achtsamkeit üben durch Alltägliches

Der Einstieg in einen achtsameren Alltag muss nicht schwer sein.

Starte einfach mit Übungen, die du ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst. Vielleicht magst du das nächste Stück Schokolade mal ganz intensiv fühlen, riechen, anschauen, schmecken bevor es verschwindet?

Genauso kannst du dir immer wieder kleine Achtsamkeitsmomente im Alltag schaffen: Bewusst eine Blume zu betrachten, deinem eigenen Herzschlag zu lauschen oder bestimmte Düfte wahrzunehmen – egal was, du übst darin, deine Sinne zu schärfen und wieder intensiver zu erleben.

Deine Übung: Die Welt ist dir fremd

Setz dir für deine erste Übung einen festen Zeitrahmen, in dem du so tust, als würdest du alles zum allerersten Mal sehen.

Untersuche bestimmte Gegenstände ganz genau, mit allen Sinnen. Lass dir Zeit und fühle, schmecke, höre und sieh, was du vielleicht sonst noch nie so wahrgenommen hast.

Wenn du Kinder hast, dann könnt ihr daraus ein Spiel machen und ihr entdeckt zusammen ganz neu die Welt, als wenn ihr ganz frisch hier angekommen wärt.

2. Achtsamkeit üben durch Anker

Um deine Achtsamkeit in deinen so schnelllebigen Alltag einzubauen, lohnt es sich, kleine Anker zu setzen. So wirst du immer wieder daran erinnert, dich auf dich selbst und den Moment zu besinnen.

Mentale Anker sind Eindrücke, die sich in deinem Gehirn so sehr mit bestimmten Abläufen vernetzt haben, dass du direkt die Brücke schlägst – ohne viel darüber nachzudenken. Wenn du zum Beispiel gern Kaffee trinkst, wirst du schon beim Geruch der Kaffeebohnen an deine dampfende Tasse denken.

Genauso kannst du solche Verbindungen auch dazu nutzen, dich quasi auf Knopfdruck in Achtsamkeit zu üben.

Deine Übung: Lass dich erinnern

Stell dir zum Beispiel 3 mal täglich deinen Wecker, der dich daran erinnern kann, jetzt nur auf deinen Atem zu achten.

Du merkst vielleicht schon nach kurzer Zeit, wie du dich beruhigst und deine Wahrnehmung schärfst. Vielleicht geht es sogar so weit, dass du schon beim Weckerklingeln ganz ruhig und bewusst atmest.

Als nächstes kannst du dir eine automatische Erinnerung einstellen, die dich fragt, wie du dich gerade fühlst.

Dir fallen bestimmt noch viel mehr achtsame Fragen ein, die du dir einspeichern könntest, oder?

3. Achtsamkeit üben auf deinem eigenen Weg

Zitat Achtsamkeit üben in 4 einfachen Schritten

Lass dir nicht erzählen, was zu dir passen muss – finde es selbst heraus.

Wenn du Yoga ausprobiert hast und es einfach nichts für dich ist, dann ist es so. Auch das gehört zu Achtsamkeit, dass du Dinge so akzeptierst wie sie sind.

Finde deinen Weg, der zu dir passt!

Bei der Achtsamkeit geht es nicht um Erfolg sondern um deinen persönlichen Weg.

Das kann eine spannende Reise werden.

Vielleicht bist du eher der kinästhetische Typ, der gern fühlt? 

Oder du bist der akkustische Typ, der sich gern ganz in die Klänge und Töne um ihn herum fallen lässt?

Fang mit genau dem Sinn an, der es dir am einfachsten macht, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Taste dich dann an die anderen Sinne heran und versuche, auch sie ganz bewusst wahrzunehmen.

Deine Übung: Welcher Sinnestyp bist du?

Überleg dir, bei welchen Tätigkeiten es dir ganz leicht fällt, dich fallen zu lassen und total konzentriert und fokussiert zu sein.

Wenn dir etwas einfällt, dann plane diese Tätigkeit bewusst in deinen Wochenplan mit ein. Welcher Sinn wird bei dieser Tätigkeit am meisten angesprochen?

Wenn du es herausgefunden hast, dann übe dich besonders dann in Achtsamkeit, wenn genau dieser Sinn angesprochen wird. Von hier aus übst du dann mit dem nächsten und dem nächsten…

4. Achtsamkeit üben mit deinen Gefühlen

Im letzten Schritt kannst du dich darin üben, deine eigenen Gefühle zu beobachten.

Schau einfach nur, wo deine Gefühle sitzen und versuche, sie zu benennen. Dabei ist alles okay und richtig so. Du kannst hier gar nichts falsch machen.

Ein kleiner Tipp noch von mir: Mir persönlich hilft es sehr, jeden Abend zu meditieren und ich möchte dieses Ritual nicht mehr missen. Wenn du magst, probier mal geführte oder ungeführte Meditationen für dich aus.

Es kann, muss aber nicht, ein wundervolles Ritual für dich werden, das dir unheimlich helfen kann, mehr Achtsamkeit in dein Leben zu bringen.

Deine Übung: Achtsam am Morgen

Wenn du morgen früh aufwachst, frag dich mal, wie du dich gerade fühlst.

Fühlst du dich eher leicht oder eher schwer?

Was fühlt sich warm an und was kalt?

Hängst du noch einem schönen Traum nach oder fühlst du dich gleich unter Strom, weil so viel anliegt?

Nimm dir einfach mal einen Moment am Morgen Zeit für dich und spüre, welche Gefühle dich beim Aufstehen begleiten.

Wo sitzen sie und was passiert noch so in deinem Körper?

Die ersten Momente des Tages haben so einen großen Einfluss darauf, wie du deinen gesamten Tag verlebst. Sie bestimmen zu einem großen Anteil, welche Gefühle dich durch deinen Tag tragen und wie du mit den Herausforderungen umgehst, die heute auf deinem Weg liegen.

Wenn du gestresst in den Tag startest und gleich viele Reize auf dich einprasseln, sind deine Nerven schon kurze Zeit nach dem Aufwachen angespannt und du rutscht mit deiner Energie in den Keller.

Nimm dir deswegen die Zeit und den Raum, dir dieses achtsame Ritual anzugewöhnen und einfach mal in dich hineinzuhorchen.

Hier erfährst du, wie du ganz einfach und effektiv dein Energielevel anhebst.

Welche Tricks hast du, um mehr Achtsamkeit in deinen (manchmal so schnelllebigen) Alltag zu bringen?

Teil deine eigenen Tricks und Tools sehr gern unten in den Kommentaren.

Ich freue mich darauf, von dir zu lesen und wünsche dir eine wundervolle Zeit,
deine

Unterschrift Glücks Coach

P.S.: Um tiefer in das Thema einzusteigen, empfehle ich dir von Herzen das Buch „Jetzt – Die Kraft der Gegenwart“* von Eckhart Tolle. Ich habe durch dieses Buch so wahnsinnig viele tolle Impulse und einen ganz anderen Blick auf die Achtsamkeit bekommen können (Der Link ist ein Affiliate-Link, was bedeutet, dass ich ein kleines Dankeschön bekomme, wenn du hierüber kaufst :-*).

Ich freue mich riesig, wenn du meinen Beitrag teilst
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